Erfolgreiches Marketing auf Instagram – Schritt 4: Das richtige Bild

Erfolgreiches Marketing auf Instagram – Schritt 4: Das richtige Bild

von Celina Scherr (Kommentare: 0)

Mit 18 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland ist Instagram hierzulande das zweitgrößte soziale Netzwerk. Innerhalb von nicht mal 10 Jahren wurde Instagram zu einer der wichtigsten Marketingplattformen in Deutschland. Vor allem wenn Sie Ihre bestehende Zielgruppe verjüngen wollen, sollten Sie Instagram als Option sehen. In unserem letzten Blogbeitrag haben wir Ihnen bereits einen Einblick gegeben, wie Sie einfach und schnell den Grundstein für eine mobile Visitenkarte legen können. Heute geht es um die Grundlage von Beiträgen, welche in Ihrem Profil und im sogenannten Feed Ihrer Follower angezeigt werden. Die grundlegende Frage dabei: Wie rückt man die eigene Arbeit und Persönlichkeit in das beste Licht?

#1 Die richtige Bildqualität

Ein erfolgreicher Instagram-Post, welcher Ihre Arbeit optimal repräsentiert, beginnt mit der Aufnahme eines qualitativ guten Bildes. Wichtig ist, das Foto mit einer hochauflösenden Kamera aufzunehmen. Man muss dafür nicht zwingend eine Spiegelreflexkamera besitzen, auch wenn die Qualität der Bilder natürlich wesentlich besser ist, als die von Smartphone-Kameras. Handy-Kameras mit 12 MP und mehr funktionieren auch gut für Instagram, da das Foto recht klein angezeigt wird. Es wird jedoch schwierig, wenn Sie bei schlechter Belichtung fotografieren, da selbst mittelklassige Spiegelreflexkameras dabei Probleme bekommen.

Achten Sie darauf Bilder mit einer hohen Auflösung (12MP und mehr) aufzunehmen. Wenn Sie lediglich ein älteres Smartphone für die Aufnahmen zur Verfügung haben, fotografieren Sie mit viel Licht.

Wichtig ist dabei, mit den Beiträgen eine Geschichte zu erzählen, um spannend für seine Abonnenten zu bleiben und eine klare Linie zu fahren. Instagram ordnet jedes Profil einer bestimmten Kategorie zu. Auf Grund der Massen von Beiträgen und Profilen musste Instagram 2016 seinen Algorithmus anpassen. Posts (Beiträge bei Instagram) werden jetzt nur nach bestimmten Vorlieben der Nutzer angezeigt. Liked („Gefällt mir“-Button bei Instagram) man beispielsweise immer nur Fotos von Katzen und postet selbst hauptsächlich Bilder von den flauschigen Stubentigern, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auf einmal einen Labrador angezeigt bekommt sehr gering, da man von Instagram als Katzenliebhaber eingestuft wurde. Genauso unwahrscheinlich, wenn man immer Bilder von Kaffee postet und liked, dass nun Auto-Beiträge angezeigt werden. Selbst wenn ein guter Freund einen folgenden Beitrag postet, wird einem der Post oft nicht oder erst sehr weit unten angezeigt, da das Bild und die gewählten Hashtags normalerweise nicht den Vorlieben entsprechen.

Der Vorteil einer solchen Kategorie ist allerdings, dass man oft Menschen vorgeschlagen wird, welche derselben Kategorie angehören. Sucht eine Person beispielsweise einen Fliesenleger und verschickt die Beiträge verschiedener Fliesenleger an eine andere Person oder speichert sie, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie der Person vorgeschlagen werden, wenn Instagram erkannt hat, dass Sie ein Fliesenleger sind.

Fotografieren Sie nie direkt gegen die Sonne oder eine sonstige Lichtquelle, da man sonst im schlimmsten Fall nur einen Umriss erkennt.

#2 Die richtige Belichtung

Um ein Bild aufzunehmen, ist gutes Licht das A und O. Je nachdem wie das Licht fällt, bekommt das Foto eine unterschiedliche Wirkung und man kann unterschiedlich viel darauf erkennen. Abhängig davon, welches Produkt oder welche Dienstleistung Sie auf Instagram vermarkten möchten, ist die richtige Belichtung unterschiedlich wichtig für Sie. Fakt ist jedoch: Egal was Sie fotografieren, fotografieren Sie nie gegen die Sonne! Wenn Sie das tun, wird man von Ihrem fotografierten Gegenstand nichts weiter erkennen als einen schwarzen Umriss. So etwas lässt sich auch schwer nachträglich bearbeiten und es kostet viel Zeit und Know-how, diesen vermeidbaren Fehler auszubügeln.

Achten Sie darauf, den Eigentümer des Fotoobjekts nach Erlaubnis zu fragen. Manche Menschen wollen nicht, dass ihr Haus, Garten oder ihre Wohnung fotografiert wird und als Arbeitsreferenz in den sozialen Medien präsentiert wird. Holen Sie die Einwilligung am besten schriftlich ein, idealerweise bereits mit der Auftragsvergabe. So können Sie beispielsweise ein entsprechendes Formular an das Angebot anhängen und den Kunden über den Umfang und die Verwendung der Fotos informieren. Das spart Ihnen Zeit und Aufwand.

Bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren viele Smartphone-Kameras oft automatisch mit Blitz. Wenn es in Ihrem Tätigkeitsfeld allerdings darauf ankommt, dass die Farbe des fotografierten Objekts auf dem Foto möglichst wirklichkeitsgetreu wiedergegeben wird, dann stellen Sie den Blitz auf jeden Fall aus. Mit Blitz fotografierte Bilder haben nämlich immer einen gelben Bildunterton, wodurch sich die Farbe verändert. Gerade Maler sollten darauf achten, damit Ihre Arbeit auch wirklich optimal präsentiert wird.

Allgemein eignen sich für Instagram Bilder besser, welche keinen Gelbstich haben, da sie automatisch professioneller und weniger nach Schnappschuss aussehen. Falls Sie Baustrahler dabeihaben, benutzen Sie diese als alternative zur Sonne und Ihrem Blitz. Die meisten Baustrahler haben ein kühles Licht und eignen sich deshalb perfekt. Stellen Sie die Strahler dafür entweder frontal oder leicht seitlich zu dem Objekt auf. Je mehr Lichtquellen Sie um das Fotoobjekt herum aufstellen, umso heller wird Ihr Bild und desto weniger dunkle Schatten sind zu sehen.

Baustrahler eignen sich perfekt, wenn man trotz schlechter Lichtbedingungen hochwertige Fotos aufnehmen möchte. Stellen Sie diese gezielt auf, um Ihre Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes in ein gutes Licht zu rücken.

Für alle, die draußen arbeiten: Die besten Bildergebnisse erzielen Sie am Nachmittag oder an bewölkten Tagen, da in diesen Momenten die Sonne nicht senkrecht auf Ihr Objekt scheint. Die Bilder werden dadurch nicht überbelichtet und Sie sparen sich die Arbeit, sie im Nachhinein aufwendig zu bearbeiten.

#3 Die Bildbearbeitung

Heutzutage muss man kein professioneller Fotograf oder ausgebildeter Grafikdesigner sein, um Bilder einfach zu bearbeiten. Wenn Sie noch nie Bilder bearbeitet haben und bei der Aufnahme der Bilder schon darauf geachtete haben, dass sie eine gute Qualität sowohl in der Auflösung als auch von der Belichtung herhaben, dann reichen die Bearbeitungsoptionen aus, welche Instagram selbst Ihnen bietet.

In der App können Sie dabei zunächst aus einer Vielzahl von verschiedenen Filtern auswählen. Die ersten drei Filter verfälschen das Farbergebnis am wenigstens und sind deshalb in den meisten Fällen am besten geeignet. Viele Firmen nutzen mittlerweile jedoch auch eher extravagante Filter, um einen individuellen Look zu kreieren.

Wichtig: Benutzen Sie immer denselben Filter, um einen einheitlichen Look in Ihrem Profil zu schaffen. Bei Instagram sind in der normalen Profilansicht alle Fotos ohne Text direkt nebeneinander. Je harmonischer Ihr Profil aussieht, umso wertiger wird es Ihre Arbeit hervorheben.

Filter stellen eine gute Möglichkeit dar, Ihre Bilder schnell zu bearbeiten. In den meisten Fällen müssen Sie im Anschluss nur wenige Optimierungen vornehmen. Mit einem doppelten Tippen auf den Filter öffnet sich ein Menü, in dem Sie die Intensität des Filters einstellen können. 100 % des Filters können nämlich schnell überbearbeitet aussehen.

Fazit:

Wenn Sie die oben benannten Punkte beachten, haben Sie schon mal eine gute Grundlage für Ihren ersten Beitrag und auch genug Material für Ihre erste Story sowie weitere Beiträge. Je besser die Grundlage für Ihren Post ist, umso einfacher können Sie mit kleinen Tricks viele Menschen erreichen. Wichtig ist: Fragen Sie sich bereits bei der Aufnahme des Bildes, was Sie damit Ihren Followern erzählen möchten. In erster Linie geht es nicht darum, sofort Tausende von Abonnenten zu generieren, sondern möglichen Kunden einen unverfälschten Einblick in Ihre Arbeit zu geben, damit sie sich in der Zukunft für Ihr Unternehmen entscheiden. In dem nächsten Beitrag unserer Reihe werden Sie erfahren, wie Ihr Post die maximale Reichweite erzielt.

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