Erfolgreiches Marketing auf Instagram – Schritt 3: Der passende Inhalt eines Beitrags

Erfolgreiches Marketing auf Instagram – Schritt 3: Der passende Inhalt eines Beitrags

von Celina Scherr (Kommentare: 0)

Das Problem, immer einen passenden Inhalt für einen Beitrag zu finden, kennt vermutlich jeder Social-Media-Manager oder Influencer. Manchmal hat man einfach keine Idee, aber trotzdem muss man jede Woche aufs Neue einen Beitrag vorweisen können, um die Abonnenten bei Laune zu halten. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns heute ganz allgemein mit Thema, welche Inhalte man auf Instagram veröffentlichen sollte, um am Ende einen erfolgreichen Beitrag zu erhalten.

#1 Was für Beiträge sollte ich allgemein posten?

Man kann keine pauschale Antwort auf diese Frage geben, allerdings ist das A und O eines erfolgreichen Instagram-Profils, dass Sie bei Ihrer Zielgruppe mit Ihren Beiträgen authentisch herüberkommen. Oft bekommt man beim durchstöbern von Instagram das Gefühl, dass viele Personen ihr Leben oder Unternehmen virtuell aufhübschen, um perfekt zu wirken. Lange Zeit hat diese Strategie gewirkt. Viele Menschen sind diesen vermeidlich perfekten Leben und Unternehmen gefolgt, weil sie einen Kontrast zu ihrem eigenen Leben sehen wollten und die Lüge geglaubt haben. Mittlerweile kann man sich mit dieser Strategie allerdings nicht mehr von der Masse abheben und wirkt zudem sehr schnell unglaubwürdig.

Posten Sie also lieber Inhalte, mit denen Sie sich wirklich identifizieren, mit Fokus auf Ihre Stärken. Von einem Fotografen erwartet man beispielsweise professionelle Fotografien auf seinem Profil. Von einem Restaurant hingegen erwartet man keine perfekt bearbeiteten Bilder, aber man kann durchaus von Fotos von ansprechend angerichteten Mahlzeiten ausgehen.

Rücken Sie Ihre Arbeit und Persönlichkeit in das Beste Licht, um ein Interesse nach mehr Informationen bei Ihren Abonnenten zu wecken und neue Aufträge zu generieren.

Wichtig ist dabei, mit den Beiträgen eine Geschichte zu erzählen, um spannend für seine Abonnenten zu bleiben und eine klare Linie zu fahren. Instagram ordnet jedes Profil einer bestimmten Kategorie zu. Auf Grund der Massen von Beiträgen und Profilen musste Instagram 2016 seinen Algorithmus anpassen. Posts (Beiträge bei Instagram) werden jetzt nur nach bestimmten Vorlieben der Nutzer angezeigt. Liked („Gefällt mir“-Button bei Instagram) man beispielsweise immer nur Fotos von Katzen und postet selbst hauptsächlich Bilder von den flauschigen Stubentigern, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auf einmal einen Labrador angezeigt bekommt sehr gering, da man von Instagram als Katzenliebhaber eingestuft wurde. Genauso unwahrscheinlich, wenn man immer Bilder von Kaffee postet und liked, dass nun Auto-Beiträge angezeigt werden. Selbst wenn ein guter Freund einen folgenden Beitrag postet, wird einem der Post oft nicht oder erst sehr weit unten angezeigt, da das Bild und die gewählten Hashtags normalerweise nicht den Vorlieben entsprechen.

Der Vorteil einer solchen Kategorie ist allerdings, dass man oft Menschen vorgeschlagen wird, welche derselben Kategorie angehören. Sucht eine Person beispielsweise einen Fliesenleger und verschickt die Beiträge verschiedener Fliesenleger an eine andere Person oder speichert sie, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Sie der Person vorgeschlagen werden, wenn Instagram erkannt hat, dass Sie ein Fliesenleger sind.

Veröffentlichen Sie immer Beiträge in derselben Nische und verwenden Sie dementsprechende Hashtags. Zudem ist es förderlich, ähnliche Beiträge zu liken und Profilen zu folgen, die dasselbe machen wie man selbst, denn so kann Instagram Sie besser einer eindeutigen Kategorie zu ordnen. Die Wahrscheinlichkeit bei Ihrer relevanten Zielgruppe angezeigt zu werden, steigt dadurch.

#2 Welchen konkreten Inhalt sollten meine Inhalte besitzen?

Da wir in unserem letzten Artikel dieser Serie das Thema Strategie und Zielgruppendefinition angesprochen haben, sollten Sie mittlerweile wissen, wen Sie mithilfe von Instagram ansprechen möchten. Wenn Sie auch zu der Erkenntnis gelangt sind, dass Sie die Plattform zur Ansprache Ihrer zukünftigen Zielgruppe benutzten wollen, dann sollten Sie vor allem auf Erfahrungsberichte Ihrer Kunden den Fokus legen. Charakteristisch für diese Generation ist nämlich das vermehrte Wertlegen auf Bewertungen anderer. Posten Sie deshalb Statements Ihrer zufriedenen Auftraggeber oder Bilder von Ihren Arbeiten mit dem Urteil der Kunden.

Damit Sie Ihre Arbeit optimal präsentieren, ist es von Vorteil, so oft wie möglich Bilder von Ihrer Arbeit zu machen. Egal ob Sie mit dem Auftrag bereits fertig sind oder Sie sich noch in der Arbeitshase befinden, ist die Situation ein Bild wert. Machen Sie bei dieser Gelegenheit nicht nur ein Bild, sondern mehrere. Je mehr Fotos Sie im Anschluss zur Verfügung haben, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass brauchbare Bilder dabei sind. Achten Sie an dieser Stelle auch darauf, Ihre Arbeit aus verschiedenen Blickwinkeln zu fotografieren. Ihre potenziellen Kunden bekommen dadurch einen besseren Einblick in Ihre Arbeitsergebnisse und Sie haben gleichzeitig Material für zukünftige Beiträge, um Ihre Abonnenten in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden zu halten. Manchmal macht es auch Sinn, ein kurzes Video aufzunehmen. Gerade größere Objekte wie ein Dach passen schlecht auf ein Foto.

Falls Sie sich jetzt fragen, wie Sie das zeitlich auf Ihren Baustellen schaffen sollen, lässt sich nur sagen: Fast jeder hat heutzutage ein Smartphone. Innerhalb von einer Minute haben Sie somit einiges an Bildmaterial gesammelt. Klar helfen die im nächsten Artikel beschriebenen Punkte dabei, das Beste aus Ihren Aufnahmen zu holen, aber besser Fotos in einer mittelmäßigen Qualität als gar keine. Abgesehen davon: Was sind schon fünf Minuten Zeitaufwand, wenn man damit neue Aufträge generieren kann?

Achten Sie darauf, den Eigentümer des Fotoobjekts nach Erlaubnis zu fragen. Manche Menschen wollen nicht, dass ihr Haus, Garten oder ihre Wohnung fotografiert wird und als Arbeitsreferenz in den sozialen Medien präsentiert wird. Holen Sie die Einwilligung am besten schriftlich ein, idealerweise bereits mit der Auftragsvergabe. So können Sie beispielsweise ein entsprechendes Formular an das Angebot anhängen und den Kunden über den Umfang und die Verwendung der Fotos informieren. Das spart Ihnen Zeit und Aufwand.

Sie wissen nun wie Sie Ihre festgelegte Strategie in Bildinhalten umsetzten können. Im nächsten Schritt werden wir Ihnen eine Anleitung geben, wie Sie schnell und einfach im Alltag qualitativ hochwertige Bilder erstellen können, um nicht viel Zeit investieren zu müssen und dennoch hochwertige Fotos zu erhalten.

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